Bestatterhandwerk boomt: Wie junge Fachkraefte die Branche modernisieren

Waehrend viele Handwerksberufe unter Nachwuchsmangel leiden, erlebt das Bestatterhandwerk einen bemerkenswerten Aufschwung. Die Handwerkskammer fuer Unterfranken berichtet von einer Verdopplung der Auszubildendenzahlen. Wir ordnen diese erfreuliche Entwicklung ein und ergaenzen, welche Chancen sie fuer die Modernisierung der Branche bietet.

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Bestatterhandwerk boomt: Wie junge Fachkraefte die Branche modernisieren

In Zeiten, in denen der Fachkraeftemangel nahezu alle Branchen betrifft, veroeffentlicht die Handwerkskammer fuer Unterfranken eine bemerkenswerte Nachricht: Das Bestatterhandwerk verzeichnet einen deutlichen Anstieg bei den Ausbildungszahlen. Die Zahl der Auszubildenden zur Bestattungsfachkraft hat sich von 473 im Jahr 2018 auf 995 im Jahr 2024 mehr als verdoppelt. Wir ordnen ein, was dieser Nachwuchs-Boom fuer die gesamte Branche bedeutet.

Primaerquelle: Handwerkskammer fuer Unterfranken – „Fachkraeftemangel? Nachwuchsprobleme? Nicht bei Bestattern!“

Die Kernthesen im Ueberblick

Die Handwerkskammer liefert eindrucksvolle Zahlen:

  • Verdopplung der Auszubildenden: Von 473 (2018) auf 995 (2024) – eine Steigerungsrate, von der andere Handwerksberufe nur traeumen koennen.
  • 57 Prozent weibliche Auszubildende: Das Bestatterhandwerk ist einer der wenigen Handwerksberufe mit einem deutlichen Frauenanteil unter den Nachwuchskraeften.
  • Zentrale Ausbildungsstaette: Die Theo-Remmertz-Akademie in Muennerstadt bildet jaehrlich rund 1.000 angehende Bestattungsfachkraefte aus und ist damit das Herzstueck der Branchenausbildung.

Unsere Einordnung: Wir bestaetigen und ergaenzen

Die Zahlen der Handwerkskammer sind erfreulich und wir bestaetigen ihre Aussagekraft. Zugleich moechten wir einen Aspekt ergaenzen, der in der Berichterstattung haeufig zu kurz kommt: Der Nachwuchs-Boom ist nicht nur eine quantitative Erfolgsgeschichte – er ist auch ein qualitativer Modernisierungsmotor fuer die gesamte Branche.

Die jungen Menschen, die heute eine Ausbildung zur Bestattungsfachkraft beginnen, sind mit digitalen Werkzeugen aufgewachsen. Sie bringen eine selbstverstaendliche Technologieaffinitaet mit, die – verbunden mit der noetigen Pietaet und Empathie – die Branche nachhaltig veraendern kann. Diese Generation erwartet moderne Arbeitsplaetze, digitale Prozesse und eine zeitgemaesse Unternehmenskultur.

Warum ist das Bestatterhandwerk so attraktiv?

Die Gruende fuer den Ausbildungsboom sind vielschichtig:

Sinnstiftende Taetigkeit: In einer Arbeitswelt, die zunehmend nach Purpose fragt, bietet das Bestatterhandwerk eine der sinnvollsten Taetigkeiten ueberhaupt. Menschen in einer der schwierigsten Phasen ihres Lebens zu begleiten, stiftet tiefe berufliche Erfuellung.

Krisenfeste Branche: Die demografische Entwicklung sorgt fuer eine stabile und wachsende Nachfrage. Bestattungsunternehmen bieten Arbeitsplatzsicherheit, die in anderen Branchen nicht selbstverstaendlich ist.

Vielseitiges Berufsbild: Die Ausbildung zur Bestattungsfachkraft umfasst handwerkliche, kaufmaennische und psychosoziale Kompetenzen – eine Kombination, die den Beruf anspruchsvoll und abwechslungsreich macht.

Praxistipps fuer Bestattungsunternehmen

1. Den Nachwuchs als Modernisierungspartner begreifen

Junge Fachkraefte bringen frische Perspektiven und digitale Kompetenz mit. Bestattungsunternehmen, die diese Staerken aktiv einbinden – etwa bei der Einfuehrung neuer Software, der Gestaltung der Website oder der Entwicklung von Social-Media-Praesenz – profitieren doppelt: Sie modernisieren sich und staerken zugleich die Bindung ihrer Nachwuchskraefte.

2. Moderne Arbeitsplaetze schaffen

Die Generation, die heute ins Bestatterhandwerk eintritt, erwartet eine zeitgemaesse Arbeitsumgebung. Dazu gehoeren digitale Arbeitsmittel, flexible Dienstplangestaltung und eine offene Kommunikationskultur. Investitionen in moderne Infrastruktur sind keine Kosten – sie sind Investitionen in Mitarbeiterbindung.

3. Weiterbildung digital unterstuetzen

Die Theo-Remmertz-Akademie leistet hervorragende Grundlagenarbeit. Bestattungsunternehmen koennen darauf aufbauen, indem sie interne Weiterbildung mit digitalen Lernplattformen ergaenzen. Themen wie Trauerpsychologie, rechtliche Neuerungen oder neue Bestattungsformen lassen sich effizient ueber Online-Formate vermitteln.

4. Frauen im Bestatterhandwerk gezielt foerdern

Mit 57 Prozent weiblichen Auszubildenden bringt das Bestatterhandwerk eine bemerkenswerte Diversitaet mit. Bestattungsunternehmen sollten diese Staerke bewusst foerdern – durch familienfreundliche Arbeitszeitmodelle, Mentoring-Programme und die aktive Darstellung weiblicher Vorbilder in der Unternehmenskommunikation.

5. Arbeitgebermarke staerken

Im Wettbewerb um die besten Nachwuchskraefte zaehlt die Arbeitgebermarke. Eine professionelle Karriereseite, authentische Einblicke in den Berufsalltag und eine wertschaetzende Unternehmenskultur machen den Unterschied. Zeigen Sie, warum es sich lohnt, in Ihrem Haus zu arbeiten.

Fazit: Der Nachwuchs ist die Zukunft der Branche

Die Verdopplung der Ausbildungszahlen im Bestatterhandwerk ist eine ausgezeichnete Nachricht fuer die gesamte Branche. Junge, motivierte Fachkraefte bringen nicht nur Arbeitskraft mit, sondern auch den Impuls zur Modernisierung. Bestattungsunternehmen, die diesen Impuls aufgreifen und in zeitgemaesse Strukturen investieren, positionieren sich als attraktive Arbeitgeber und zukunftsfaehige Dienstleister.

AIxion Systems unterstuetzt Bestattungsunternehmen dabei, moderne Arbeitsumgebungen zu schaffen: mit digitalen Werkzeugen, die den Arbeitsalltag vereinfachen und jungen Fachkraeften die Infrastruktur bieten, die sie von einem zeitgemaessen Arbeitgeber erwarten.

Quellenhinweis: Dieser Artikel bezieht sich auf den Bericht „Fachkraeftemangel? Nachwuchsprobleme? Nicht bei Bestattern!“ der Handwerkskammer fuer Unterfranken (2024/2025). Die Originalpublikation ist abrufbar unter: hwk-ufr.de

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